Kommode

Eine Studioaufnahme einer antiken Louis-Seize-Kommode (spätes 18. Jahrhundert) mit drei geräumigen Schubladen. Das Möbelstück steht auf vier kannelierten, spitz zulaufenden Beinen. Die gesamte Oberfläche der Kommode ist mit einer aufwendigen, geometrischen Marketerie aus verschiedenen, kontrastierenden Edelhölzern (z. B. Nussbaum und Obsthölzer) verziert, die Rauten- und Fischgratmuster auf den Schubladenfronten, den Seitenwänden und der (teilweise sichtbaren) Deckplatte bildet. Jede der drei Schubladen hat zwei runde, verzierte Messingknöpfe und ein zentrales Schlüsselloch. Der untere Rand der Kommode ist mit einer feinen Zierleiste versehen. Der Hintergrund ist ein einheitliches, graublaues Tuch.
Schöne Louis-XVI-Kommode mit zeittypischer Marketerie auf allen Sichtseiten.
Detailansicht der rechten unteren Ecke einer Louis-Seize-Kommode mit gedrechseltem Bein und aufwendiger geometrischer Marketerie.
Detailansicht der rechten unteren Ecke einer Louis-Seize-Kommode mit gedrechseltem Bein
Eine detaillierte Nahaufnahme der Front einer antiken, furnierten Holzkommode. Zu sehen sind zwei übereinanderliegende Schubladen, deren Holzoberfläche mit einem komplexen, geometrischen Marketerie-Muster aus helleren und dunkleren Hölzern verziert ist. Das Muster bildet diagonale Linien und Rautenformen, die über die Fronten laufen. In der Mitte jeder der zwei vollständig sichtbaren Schubladen befindet sich ein ornamentales, goldfarbenes Metall-Schlüsselschild mit einer Zierschleife oben. In das obere Schlüsselloch ist ein kleiner, dunkler Schlüssel gesteckt. Zu beiden Seiten der zentralen Schlüsselschilde befinden sich kreisrunde, goldfarbene Zuggriffe mit Reliefmustern. Der Blickwinkel ist schräg von oben, und die Holztöne sind warm und honigfarben. Ein Teil der Oberseite der Kommode ist ebenfalls sichtbar und zeigt ähnliche Marketerie-Muster.
Ansicht der Beschläge auf der Kommodenfront
Nahaufnahme der Deckplatte einer klassizistischen Kommode mit aufwendiger geometrischer Marketerie aus honigfarbenem Holz. An einem Treffpunkt der Furnierfelder ist eine kleine, quadratische Einlage aus dunklerem Holz zu sehen, die einen räumlichen Würfel darstellt. Die Oberfläche zeigt feine Risse und Patina.
Blick auf die linke Ecke der Kommodenplatte
Antike Louis-Seize-Kommode aus dem späten 18. Jahrhundert mit drei Schubladen. Das Möbelstück besticht durch aufwendige Marketerie (Holzeinlegearbeiten) in Form von Rauten und geometrischen Mustern aus kontrastierenden Hölzern wie Nussbaum und Kirsche. Die Kommode hat zwei goldfarbene Ringgriffe pro Schublade, ein zentrales Schlüsselschild und steht auf kurzen, kannelierten Spitzbeinen. Eine feine Perlstab-Zierleiste schließt den Korpus nach unten hin ab.
Linke Seite der Kommode mit Beschlägen und der feinen Marketerie

Louis-XVI-Kommode südwestdeutsch um 1790. Zeittypische Marketerie aus Nussbaum, Zwetschge, Birke und Pfaffenhütchen-Strauch auf Nadelholz furniert. Alle Flächen der Louis-seize-Kommode sind gerahmt mit feinem klassizistischen Bandelwerk. Teils originale Griffbeschläge, Schlüssellochzierden und Schlösser, gedrechselte und geschnitzte Füße.

B.: 128 cm       H.: 88 cm      T.: 65 cm

Schöner Erhaltungszustand mit Patina und sehr seltener originaler Oberfläche. Die Louis-seize-Kommode ist ausgewogen in wunderbar proportionierte Flächen eingeteilt.

Preis auf Anfrage

Johannes Kössler

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