Tisch

Ein antiker Louis-seize-Tisch aus Kirschbaumholz mit kunstvollen Marketerie-Einlagen auf der Tischplatte und kannelierten, spitz zulaufenden Beinen.
Mit feiner Marketerie aus der Zeit des ausgehenden 18. Jahrhunderts geschmückter Tisch
Detail einer Tischplatte: Sie zeigt ein zentrales, ovales Medaillon mit einem geometrischen 3D-Würfelmuster
Blick auf die Tischplatte mit den Marketeriearbeiten aus Kirsch-, Nuss- und Pfaffenhütchen-Baum
Detailansicht eines kannelierten Tischbeins eines Louis-seize-Tisches
Mit geschnitzten Bändern und einem Münzband geschmücktes oberes Ende eines der Tischbeine
Unteres Ende eines Tischbeines mit Kannelierungen und einem geschnitzten Mäanderband
Kanneliertes Tischbein, das in einem dezent verzierten, konischen Fuß mit geschnitztem Mäanderband ausläuft.
Auf die schmale Seite eines Tisches gesehen: Ein antiker Louis-seize-Tisch aus Kirschbaumholz mit kunstvollen Marketerie-Einlagen auf der Tischplatte und kannelierten, spitz zulaufenden Beinen.
Blick auf das Kopfende des Tisches

Louis-seize-Tisch, München um 1780, Kirschbaum massiv und Kirsch sowie Nussbaum und Zwetschge auf Nadelholz furniert. Die Platte ist mit einer Furniermarketerie aus Kirschbaum, Nussbaum, Zwetschge und Pfaffenhütchenbaum ausgeführt. Die Füße sind gedrechselt und mit geschnitzten Kannelierungen, Bändern, Münzbändern und Mäandern dekoriert. Die Plattenkanten sind querfurniert.

B.: 140 cm      H.: 74 cm      T.: 102 cm

Preis auf Anfrage

 

Dieser wundervolle Louis-seize-Tisch, entstanden in München um 1780, ist ein besonderes Beispiel für die Eleganz und die handwerkliche Meisterschaft der süddeutschen klassizistischen Epoche. Er vereint architektonische Strenge mit Liebe zum Detail.

Hier sind die besonderen Vorzüge und Merkmale dieses Möbelstücks im Überblick:

 

Meisterhafte Marketerie und seltene Hölzer

Das Herzstück dieses Tisches ist die aufwendig gestaltete Tischplatte. Die Verwendung heimischer Edelhölzer – Kirschbaum, Nussbaum, Zwetschge und das seltene Pfaffenhütchenbaumholz – zeugt von einem hohen gestalterischen Anspruch. Das zentrale Medaillon mit seinem geometrischen Würfelmuster erzeugt eine faszinierende Tiefenwirkung, während die querfurnierten Kanten den hochwertigen Gesamteindruck perfekt abschließen.

Architektonische Eleganz des Louis-seize-Tisches

Ein besonderes Qualitätsmerkmal sind die kunstvoll gearbeiteten Tischbeine. Die gedrechselte Form wird durch feine, handgeschnitzte Dekorelemente veredelt: Münzbänder und Mäander-Motive an den Beinköpfen unterstreichen den klassischen Louis-seize-Stil und zeigen die Präzision der damaligen Schnitzarbeiten.

Erstklassige Materialkomposition

Die Konstruktion aus massivem Kirschbaumholz in Kombination mit edlen Furnieren auf einem stabilen Nadelholzkern garantiert nicht nur eine wunderschöne Optik und eine warme Farbigkeit, sondern auch eine hohe Formstabilität und Langlebigkeit.

Repräsentative Proportionen

Mit einer Breite von 140 cm und einer Tiefe von 102 cm besitzt der Tisch ideale Maße für einen repräsentativen Speise- oder Arbeitstisch. Er wirkt durch die spitz zulaufenden Beine trotz seiner massiven Bauweise leicht und elegant im Raum.

Zusammenfassend: Dieses Möbelstück ist weit mehr als ein Gebrauchsgegenstand; es ist ein Sammlerobjekt, das die gehobene Münchner Wohnkultur des späten 18. Jahrhunderts authentisch widerspiegelt und durch seine exzellente Erhaltung und Materialvielfalt besticht.

Johannes Kössler

Weiherweg 10
D-87727 Babenhausen

Tel: +49 (0) 83 33 – 35 30
biedermeier-moebel@t-online.de