Louis-seize-Spiegel mit Patina süddeutsch um 1790, Nadelholz und Linde profiliert geschnitzt und mit Kreidegrund gefasst. Matte und glänzende Blattvergoldung auf rotem Poliment. Geschnitzte Blumenvase mit Girlanden als Bekrönung. Altes aber nicht originales Spiegelglas.
Breite: 50 cm Höhe: 79 cm
Kleiner Wandspiegel mit stark durchgeriebener Oberfläche und Patina. Ein antiker Spiegel mit viel Charme.
Warum lieben Kenner echte Patina?
Für Kenner antiker Möbel und Kunstgegenstände ist eine echte Patina weit mehr als nur eine gealterte Oberfläche. Sie gilt als das „Gesicht der Zeit“ und unterscheidet ein wertvolles Original von einer Fälschung.
Die Hauptgründe für die Faszination:
Zeugnis von Authentizität und Alter: Eine organisch gewachsene Patina lässt sich kaum makellos fälschen. Sie entsteht über Jahrzehnte oder Jahrhunderte durch Licht, Luftfeuchtigkeit, Wachs, Staub, menschlichen Gebrauch und Abrieb.
Ästhetische Tiefe und Unikatcharakter: Durch, wie bei diesem Louis-seize-Spiegel, das Ausbleichen von Pigmenten das Oxidieren von Metallen und feinstem Abrieb im Laufe vieler Jahre, entsteht eine warme, weiche Farbnuance, die neuen Oberflächen fehlt. Jedes Stück wird dadurch zu einem Einzelstück.
Gelebte Geschichte: Kleine Abnutzungsspuren – etwa an Vergoldungen oder rund um die Spiegelglasscheibe – erzählen von der Nutzung über Generationen hinweg und verleihen dem Objekt Charakter.
Werterhalt und Wertsteigerung: In der Kunst- und Antiquitätenwelt gilt der Grundsatz, dass unsachgemäßes Überpolieren oder Abschleifen den finanziellen und historischen Wert eines Objekts drastisch reduzieren kann. Der unberührte Originalzustand ist das höchste Qualitätskriterium.
Eine gut erhaltene Patina verbindet somit visuelle Schönheit mit historischer Wahrhaftigkeit und macht den besonderen Reiz antiker Sammlerstücke wie diesem Louis-seize-Spiegel mit Patina aus.

