Armlehnstuhl

Ein Stuhl mit Armlehnen aus der Biedermeierzeit. Er hat eine schwarze Polsterung in der Rückenlehne und auf dem Sitz. Der Hintergrund ist grau.
Eleganter und bequemer Armlehnstuhl aus der Biedermeierzeit
Nahaufnahme der geschwungenen Armlehne eines Stuhls aus hellem Holz mit schwarzem Vorpolster.
Detail der geschwungenen Armlehne des Stuhles von Vorne
Seitenansicht eines Echter Biedermeier-Armlehnstuhls aus hellem Holz mit dunkelgrauem Polster vor grauem Hintergrund.
Gut sichtbar, die ausschwingenden Beine des Armlehnstuhles
Detailaufnahme der linken Armlehne eines Biedermeier-Stuhls aus hellem Holz mit dunkelgrauem Polster.
Eine Armlehne mit Schwung von hinten gesehen

Biedermeier-Armlehnstuhl, südwestdeutsch um 1830, Nussbaum massiv und Nussbaum auf Buche und Eiche furniert. Bequemer Armlehnstuhl mit originaler Holzoberfläche. Wunderbar ausgearbeitete geschwungene Armlehnen. Instandgesetzte Polsterung mit schwarzem Vorbezug.

B: 58 cm     H: 92 cm     T: 51 cm

Sehr schlichter und ausgefallener Biedermeier-Armlehnstuhl der sich auch wunderbar als Arbeitsstuhl verwenden lässt.

Preis auf Anfrage

 

Warum zählt ein solches Möbelstück als Kunstgegenstand?

Ein Biedermeier-Armlehnstuhl wie dieser wird aus mehreren Gründen als Kunstgegenstand bzw. Kunsthandwerk eingeordnet:

Egalitäres Design und Stilepoche: Das Biedermeier (ca. 1815–1848) markiert den Übergang zum modernen Design. Möbel dieser Zeit gelten als eigenständige kunsthistorische Schöpfungen, die Eleganz, Schlichtheit und Alltagstauglichkeit miteinander verbinden.

Meisterhaftes Kunsthandwerk: Der Stuhl wurde in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Die organisch geschwungenen Armlehnen, die präzise Einfassung der Polsterung und die Symmetrie zeugen von hoher tischlerischer Handwerkskunst und gestalterischem Können. Darüber hinaus sind die Proportionen im Großen, aber auch im Detail gut getroffen und kein zufälliges Ergebnis.

Ästhetische Materialverarbeitung: Die gezielte Auswahl und Verarbeitung des Holzes – insbesondere das Herausarbeiten der natürlichen Maserung – verleihen dem Objekt seinen bildnerischen und ästhetischen Wert.

Formen- und Linienführung: Die geschwungenen Beine und Armlehnen folgen einer klaren Formensprache, die über reine Funktionalität hinausgeht und künstlerischen Ausdruck besitzt.

Kultur- und Zeitdokument: Als Antiquität ist das Stück ein historisches Zeugnis der Wohnkultur des 19. Jahrhunderts und besitzt dadurch musealen sowie sammlerischen Wert.

Johannes Kössler

Weiherweg 10
D-87727 Babenhausen

Tel: +49 (0) 83 33 – 35 30
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