Sofa

Biedermeier-Sofa aus Holz in schräger Seitenansicht mit blauem Rautenstoff, zwei Kissen und verzierten schwarzen Frontsäulen.
Blick von rechts auf das Sofa
Armlehne eines Biedermeier-Sofas aus Nussbaumholz mit schwarzer Säule und Messingkapitell.
Detail der rechten Armlehne mit Säule und Kapitell
ahaufnahme der unteren Fuß- und Säulenkonstruktion eines Biedermeier-Sofas aus Nussbaumholz mit schwarzer Ziersäule und Messingbasis.
Detail des rechten vorderen Fußes
Seitenansicht der linken Hälfte eines Biedermeier-Sofas mit geschwungener Armlehne, blau-goldenem Musterstoff und Rückenkissen.
Blick entlang der Rückenlehn zur Armlehne rechts
Elegantes Biedermeier-Sofa aus Kirschbaumholz mit blauer, gemusterter Polsterung, zwei passenden Kissen und schmalen, schwarz-goldenen Säulen an den Armlehnen.
Schönes ausgefallenes Biedermeier-Sofa

Biedermeier-Sofa süddeutsch um 1820/30. Nussbaum auf Nadelholz furniert und massiv, hochwertige Polsterung. Gedrechselte Kugeln, darunter Säulen mit Basen und Kapitellen aus Messing. Rückenlehne und Armlehnen sind dekorativ querfurniert und mit C-Schwüngen abwechslungsreich gestaltet.

 

B.:   175 cm,      H.:  96 cm,      T.:  82 cm

 

Das Sofa befindet sich in sehr gutem Zustand. Es weist teils die originale Holzoberfläche auf. Die hochwertige Polsterung ist fest und mit passendem Stoff bespannt.

Preis auf Anfrage

 

Warum sind Biedermeier-Sofas der Inbegriff für gemütliches Wohnen?

Biedermeier-Sofas gelten aus historischen, gesellschaftlichen und gestalterischen Gründen als das Symbol für gemütliches Wohnen und die Entstehung des modernen „Häuslichen“:
Während der Biedermeier-Zeit (ca. 1815–1848) zogen sich viele Menschen des städtischen Bürgertums aus dem politischen und öffentlichen Leben in das private, häusliche Umfeld zurück, wird oft erzählt. Aber auch in den zahlreichen Schlössern im deutschsprachigen Raum wurde die Einrichtung schlichter und geradliniger, ja die Möbel orientierten sich in ihrer Grundform am französischen Empire. Das Wohnzimmer oder der Salon wurden so zum Mittelpunkt des Lebens, und das Sofa entwickelte sich darin zum zentralen Ort für Geselligkeit, Familie und Entspannung.

Erstmals Komfort im Fokus:

Vor dem Biedermeier dienten Sitzmöbel in gehobenen Ständen vor allem Repräsentationszwecken – sie waren oft steif, hochlehnig und unbequem. Im Biedermeier lag das Hauptaugenmerk auch auf Ergonomie, Bequemlichkeit und angenehmen Polsterungen.

Fließende, geborgene Formen ohne Schnörkel:

Die typische Formgebung mit geschwungenen, oft halbrunden Rückenlehnen und umschließenden Armlehnen (wie bei diesem Schaufelsofa) vermittelt optisch und haptisch ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz.

Warme Materialien:

Die Verwendung heimischer, warm wirkender Edelhölzer wie hier, Nussbaum oder beispielsweise Kirschbaum und  Birke in Kombination mit weichen, ansprechend gemusterten Bezugsstoffen strahlen Behaglichkeit und wohnliche Wärme aus.

Das Biedermeier-Sofa markiert somit historisch den Moment, in dem das Einrichten nicht mehr primär repräsentieren, sondern vor allem ein gemütliches Zuhause schaffen sollte.

Und woher kommt der Begriff „Sofa„?

Johannes Kössler

Weiherweg 10
D-87727 Babenhausen

Tel: +49 (0) 83 33 – 35 30
biedermeier-moebel@t-online.de