Schrank aus Schloss Camenz

Biedermeier-Möbel
Sehr schlichter, aber besonderer Schrank aus Schloss Camenz in Schlesien
Biedermeier-Möbel
Brandstempel des Schlosses Camenz an der Oberseite eines Profils
Biedermeier-Möbel
Detailansicht des Kranzprofils
Biedermeier-Möbel
Seitenansicht des Schrankes mit schmalen gespiegelten Furnierstreifen. Das Furnierbild ergibt Spitzbögen
Biedermeier-Möbel
Schrank in der Frontalansicht

Biedermeier-Schrank, Schlesien um 1838, Inventarstempel Camenz, Kirschbaum auf Nadelholz furniert. Neueres Türschloss, originale Bänder und Schlüsselbuchsen.

Breite 131 cm  Höhe: 202 cm  Tiefe: 63,5 cm
Innentiefe: 54 cm (Kleiderbügeltiefe)

Das Biedermeier-Möbel befindet sich in einem guten Erhaltungszustand. Es weist seine alte Patina und Gebrauchsspuren auf.
Ein Biedermeier-Schrank mit großen glatten Flächen an den Seiten, die durch Gratleisten stabilisiert werden sowie Türen, die aus Rahmen und Füllungen gebaut sind und somit keine Rissbildung erwarten lassen.
Achtung: Der Schrank ist nicht zerlegbar!

Das Schloss Camenz wurde 1838–1872 für Prinzessin Marianne von Oranien und ihren Sohn Prinz Albrecht von Hohenzollern, einem Bruder des Königs Wilhelm IV von Preusen, nach Entwurf des Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtet und vom Hofbaumeister Ferdinand Martius fertiggestellt. Die Anlage des Terrassengartens mit Springbrunnen wurde vom Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné entworfen. Nach Kriegsende 1945 wurde das Schloss geplündert und große Teile der Innenausstattung einschließlich der Marmortreppen abtransportiert. Am 21./22. Januar 1946 wurde das Schloss angezündet und brannte aus. Die gesamte Anlage wurde nachfolgend dem Verfall preisgegeben. Nach der politischen Wende von 1989 begann ab etwa 1995 der Wiederaufbau. Heute dienen Teile des Gebäudes als Hotel.

Preis auf Anfrage

Johannes Kössler

Weiherweg 10
D-87727 Babenhausen

Tel: +49 (0) 83 33 – 35 30
biedermeier-moebel@t-online.de

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